Die Musikschule Unteres Worblental inizierte ein
Projekt in Ostermundigen:
| Die Bläserklasse
Ostermundigen Neustart August 2008 |
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In Deutschland existieren bereits über 2000 Schulklassen, die nach diesem System zusammen musizieren: Jedes Kind erhält ein Blasinstrument, von Anfang an wird zusammen musiziert, schon nach 1/2 Jahr der erste Auftritt!
| Kurz | |||||||
| Was ist das, Bläserklasse? | Links | Aktuell! | Presse: Bantiger Dezember 03 |
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| Ausführlicher | Kontakt | Presse Bantiger Januar 05 |
Presse: BZ Dezember 02 |
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| Bericht im VLBM-Magazin 2004 (pdf) | secret
link
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Aktuell! Die Klasse 5b vom Schulhaus
Mösli in
Ostermundigen
Jean-Luc Reichel, Flöte, 031 371 98 36, luc@reichel.ch
Christoph Hertig,
Es-Horn, +41794824574, christophhertig@hotmail.com
Bläserklasse...
Leitung:
B. Klassengemeinschaft
Motivation und Erfolg als Klassenerlebnis ist auch sozialer Erfolg.
So ist die Klassengemeinschaft in BläserKlassen durch das gemeinsame Ziel stark, das Lernklima positiv und erstaunlich aggressionsfrei.
Teamfähigkeit wird als wichtige Schlüsselqualifikation spielerisch erworben; einander zuhören, Rücksicht nehmen und sich gegenseitig unterstützen sind bleibende und prägende Erfahrungen.
Letztlich ist dies auch Prävention von Gewalt in der Schule und eine Immunisierung gegen Sinnleere. Dieser Musikunterricht erfüllt damit einen drängenden gesellschaftlichen Auftrag.
C. Musik macht klug
Seriöse Untersuchungen belegen immer mehr, dass Kinder, die ein Musikinstrument systematisch erlernen, auch in anderen schulischen Bereichen davon profitieren.
So steigt die Konzentrationsfähigkeit; Ausdauer und Merkfähigkeit werden stärker.
Ergebnis:
bessere schulische Leistungen insgesamt.
BläserKlassen haben einen exzellenten Ruf auch bei anderen Fachlehrern, da für die Kinder gemeinsames, zielorientiertes Arbeiten selbstverständlich ist.
D. Viele BläserKlassen - viel Erfahrung
Gut 500 aktive BläserKlassen in Deutschland und etwa 10 in der Schweiz (Stand Frühjahr 2005) haben viele und gute Erfahrungen gesammelt.
Bis jetzt ist kein einziger Fall bekannt, in dem dieses Projekt scheiterte; im Gegenteil: eine erfolgreiche BläserKlasse zieht in der Regel mindestens eine weitere nach sich.
Ist das System BläserKlasse bekannt, wollen viele mitmachen; hohe Anmeldezahlen sind die Folge.
Die Unterrichtserfahrungen werden regelmäßig unter den Musiklehrerinnen und -Lehrern kreativ ausgetauscht und allen zugänglich gemacht (z.B. im "Forum der Aktiven").
Das sichert den hohen pädagogischen Qualitätsstandard.
E. Bündnis Musik - Bündnis Jugend
Ein sozial wie fachlich so vielversprechendes Projekt muss von vielen Schultern getragen werden.
Kerngedanke ist ein "runder Tisch", an dem alle Beteiligten ihren Part einbringen.
Die Suche nach Lösungen zum Aufbau einer BläserKlasse ist ein hochrangiger gesellschaftlicher Beitrag.
Ob Schulleitung oder Stundenplaner; ob Sponsor oder Förderverein; ob Elternschaft oder Fachhandel: alle müssen ins Boot für das Bündnis Musik.
F. Hürden - zum Meistern wie geschaffen!
Qualifizierte Musiklehrerinnen- und Lehrer sind eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen dieses Projektes. Ausbildungsangebote bieten Handlungshilfen und an. So werden die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge unternommen. So wird für viele möglich, was 500 Kolleginnen und Kollegen vor ihnen aufgebaut haben.
G. BläserKlasse und Schulleben
Viele Schulen suchen heute ein passendes Schulprofil.
Bläserklasse ist hierfür glänzend geeignet.
Durch die vielen Darstellungs- und Auftrittsmöglichkeiten der BläserKlassen ist eine erhebliche Aussenwirkung dieses Schulprofils garantiert.
" Die tun was! " - das ist die Botschaft, die von Schulen mit BläserKlassen ausgeht.
Auch die Elternschaft der BläserKlassen übernimmt
Verantwortung: durch viele gemeinsame Aktionen bilden sich spontan
Hilfsgemeinschaften. Dies schafft Nähe untereinander und positive Bindungen an
die Schule. Und sorgt für die richtige Mundpropaganda. Was wiederum der ganzen
Schule und nicht nur dem Fach Musik zugute kommt.
Literatur:
Jean-Luc Reichel, Steinauweg
27, CH-3007 Bern
tel: +41 +31 371 98 36
fax: +41 +31 371 98 34
mail: luc@reichel.ch
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Artikel in der Bantigerpost vom 5. Januar 2005:
Bläserklasse der Ostermundiger Schulen
Musikalische und persönliche Erfolgserlebnisse inbegriffen
Vor zwei Jahren lancierten die Gemeinde Ostermundigen, die Musikschule Unteres Worblental und die Jugendmusik Ostermundigen gemeinsam das Pilotprojekt „Bläserklasse“. Nach drei Semestern Gruppenmusizieren mit verschiedenen Blasinstrumenten ziehen die musikalischen Leiter Jean-Luc Reichel und Matthias Leuthold eine positive Bilanz. Im Februar folgt der Start in die zweite Runde. Noch sind einige Plätze für Viert- und Fünftklässler frei.
eps. Ob Flöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Horn oder Euphonium: Die wöchentliche Doppellektion Blasmusik - im Rahmen des fakultativen Unterrichts - verspricht so oder so vergnügliches Lernen eines Instruments. Das Angebot der Bläserklasse richtet sich an Viert- und Fünftklässler der Ostermundiger Schulen. Die spezielle Unterrichtsform ermöglicht es allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, ein Blasinstrument systematisch zu erlernen und damit von Anfang an im Gruppenverband mitzuspielen. Musikalische und persönliche Erfolgserlebnisse sind auf diese Weise garantiert.
Ohne Leistungsdruck
Das Konzept dieser neuen Art des Musizierens stammt aus den USA. Über Deutschland und Österreich gelangte die Idee in die Schweiz, so auch nach Ostermundigen. Die Bläserklassen verfolgen in erster Linie ein Ziel: Sie wollen möglichst viele Kinder zum Musizieren animieren und ihnen – ohne Leistungsdruck – Grundkenntnisse auf einem Instrument vermitteln.
Soziales Verhalten fördern
Laut Jean-Luc Reichel sprechen aber noch weitere Argumente für das Projekt „Bläserklasse“. „Teamgeist und soziales Verhalten werden gefördert. Die Kinder lernen, einander zuzuhören, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.“. Zusätzlich würden Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und Merkfähigkeit gesteigert, erklärt der Flötenlehrer und stellvertretende Leiter der Musikschule Unteres Worblental. Nicht zu vergessen der „Image“-Gewinn für die Schule. Ausserdem erhalten die entsprechenden Vereine eine ideale Gelegenheit, den dringend benötigten Nachwuchs zu rekrutieren.
„Profis“ am Werk
Am 11.Februar 2005 soll’s nun mit einer Bläserklasse in Ostermundigen wieder losgehen. Der Unterricht wird von Jean-Luc Reichel und Matthias Leuthold, Musiker und Leiter der Jugendmusik Ostermundigen, professionell geleitet. Er findet im Schulhaus „Mösli“ jeden Freitagnachmittag von 13.45 bis 15.20 Uhr statt. Die Instrumente werden den Teilnehmenden gegen einen Kostenbeitrag von 30 Franken monatlich zur Verfügung gestellt. Das Projekt umfasst zwei Lektionen wöchentlich während drei Semestern und wird von der Gemeinde Ostermundigen finanziert.
Wer will mitspielen?
In der Bläserklasse, welche am 11. Februar startet, können 20 Kinder mitspielen. Noch sind wenige Plätze frei. Viert- und Fünftklässler, welche Lust haben, in der Gruppe auf vergnügliche Art ein Blasinstrument zu erlernen, können sich melden bei Jean-Luc Reichel.
Artikel in der Bantigerpost vom 6. Dezember 2003:
Bläserklasse der Ostermundiger Schulen
Die Gemeinde Ostermundigen, die Musikschule unteres Worblental und die Jugendmusik Ostermundigen lancieren gemeinsam ein aussergewöhnliches Musikprojekt. In einer speziellen Bläserklasse können 4. und 5. Klässler ein Blasinstrument erlernen und spielen. Durch das Musizieren im Klassenverband sollen Teamgeist und soziales Verhalten gefördert werden.
eps. Mit der Einführung einer Bläserklasse wird in Ostermundigen in musikalischer Hinsicht Pionierarbeit geleistet. Diese aus den USA stammende Unterrichtsform – sie wird in Deutschland bereits mit Erfolg angewendet - soll nun auch bei uns Schule machen. Jean-Luc Reichel, Flötenlehrer, verspricht sich einiges davon. "Die Kinder lernen ihr Instrument von Anfang an im Zusammenspiel und können gleichzeitig ihre Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und Merkfähigkeit stärken."
Profi-Lehrkräfte
Wer sich für die Bläserklasse anmeldet, braucht keine musikalischen Vorkenntnisse mitzubringen. Im Klartext: Auch wer von "Tuten und Blasen" keine Ahnung hat, schafft es, nach eineinhalb Jahren Unterricht auf der Klarinette, Flöte, Tuba, Trompete, Euphonie oder Posaune in einem Ensemble zu spielen. Für eine qualitativ hochstehende Ausbildung sorgen Profi-Lehrkräfte wie Flötist Jean-Luc Reichel von der Musikschule Unteres Worblental, Matthias Leuthold, Leiter der Jugendmusik Ostermundigen sowie beigezogene Instrumentallehrer der Musikschule. (sowie Matthias Leuthold, Leiter der Jugendmusik Ostermundigen.)
Erfolgserlebnis
Aber das ist nicht alles. Erfahrungen in anderen Ländern mit Bläserklassen haben gezeigt, dass die SchülerInnen nicht nur in musikalischer Hinsicht vom Zusammenspiel - im Gegensatz zum Einzelunterricht – profitieren. "Wir können den Kindern auf lustvolle Weise persönliche Erfolgserlebnisse bieten", sagt Reichel. Gleichzeitig lernten die Jugendlichen, einander zuzuhören, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Sogar das soziale Verhalten wie auch die schulische Leistungsfähigkeit, so der Flötenlehrer, würden in den Bläserklassen gefördert.
Spass am Musizieren
Jean-Luc Reichel ist überzeugt, das letztendlich alle Betroffenen von den Bläserklassen profitieren. "Die öffentliche Schule erzielt einen "Image"-Gewinn, die Jugendmusik kann sich neue Mitglieder erhoffen und die Musikschule motiviert Kinder zum Erlernen eines Instrumentes." Und was für den Flötenlehrer besonders zählt: Der Spass und die Freude am Musizieren stehen jederzeit im Vordergrund des Unterrichts.
Umfassende Ausbildung
Bevor sich die Kinder für eines der zahlreichen Blasinstrumente entscheiden, lernen alle auf der Klarinette, Flöte, Tuba, Trompete, Euphonium, Horn und Posaune wenigstens einen Ton spielen. Einen Kampf um die Instrumente gebe es nicht, meint Reichel, "meistens geht die Wahl problemlos auf". Mit drei erlernten Tönen erreichen die SchülerInnen bereits nach kurzer Zeit ihr erstes Ziel: Sie können zusammen ein Stück spielen. Pro Bläserklasse werden maximal 20 Kinder aufgenommen und in zwei Gruppen aufgeteilt: Holz- und Blechbläser. "Die Kinder lernen sehr genau spielen und geniessen eine umfassende Ausbildung", betont Flötenlehrer Reichel. So umfasst der Unterricht Notenlesen, Interpretieren, Dirigieren, Rhythmik, Musiktheorie wie auch Musikgeschichte.
Unterstützung der Gemeinde
Das Projekt Bläserklasse in Ostermundigen kann nur dank der grosszügigen finanziellen und ideellen Unterstützung der Gemeinde realisiert werden. Sie bezahlt einerseits den Unterricht und gewährt zusätzlich ein Darlehen für die Beschaffung der Instrumente. Wenn das Projekt in Ostermundigen gut anläuft, möchte die Musikschule Unteres Worblental in Zukunft allenfalls auch in anderen Gemeinden, beispielsweise in Ittigen oder Bolligen, einen Versuch mit Bläserklassen starten.
Kästchen
Wer hat Lust?
Das Gruppenmusizieren in der Bläserklasse der Ostermundiger Schulen erfolgt im Rahmen des Fak-Unterrichtes. Wöchentlich stehen zwei Lektionen auf dem Programm und zwar am Freitagnachmittag von 13.45 bis 15.20 Uhr. Die Kosten pro Kind und Semester betragen Fr. 90.—(für Material und Instrumentenmiete). Der Unterricht beginnt im Februar 2003. Noch gibt es freie Plätze. Wer Lust hat, in der Bläserklasse mitzuspielen, kann sich bis Mitte Dezember bei seiner Klassenlehrkraft anmelden. Auskünfte erteilt: Jean-Luc Reichel, Tel. 031 371 98 36.

Berner Zeitung vom 10. Dezember 02
von Peter Steiger
«Traumhaft, fantastisch, ich sehe nur Vorteile.» Musiklehrer Jean-Luc Reichel
lobt sein Projekt in den höchsten Tönen. Ins Schwärmen bringt ihn die geplante
Bläserklasse. Gruppenunterricht mit einer im Bernbiet neuen Methode ist das.
Reichel, Flötist und Pädagoge an der Musikschule Unteres Worblental, hat sie in
Deutschland kennen gelernt und wird sie in Ostermundigen erstmals anwenden.
«Dank dieser Bläserklasse gelangen Anfänger einfach und spielerisch ans Ziel»,
verspricht der Lehrer. Das tönt nach Sprachenlernen im Schlaf. Doch Reichels
Methode hat einen anderen Ansatz: Sie weckt die Neugier, indem die Kinder als
Einstieg zuerst einmal aus allen Rohren tuten und blasen können. Und sie hält
das Engagement wach, weil die Schüler beinahe vom Start weg zusammen spielen
dürfen.
So funktioniert es: Bevor sich die Schüler entscheiden, lernen sie auf allen
Instrumenten mindestens einen Ton zu spielen. Wer ein B auf der Klarinette,
Flöte, Tuba, Trompete, Posaune, dem Euphonium oder Horn schafft, ist zwar noch
kein Virtuose, weiss aber, um was es geht. Dann fährt man ähnlich rasant weiter.
Wenn die Schüler drei Töne erlernt haben, ist das erste gemeinsam gespielte
Stück fällig. Und nach einem Monat trifft man sich zum Konzert. Fünf Töne
beherrscht das Nachwuchsorchester nun. Das Repertoire ist zwar beschränkt, Spass
machts trotzdem.
Im Februar startet das Projekt im Schulhaus Mösli in Ostermundigen. Die beiden
wöchentlichen Lektionen im Rahmen des fakultativen Unterrichts sind am
Freitagnachmittag angesetzt. Pro Semester kostets 90 Franken. Angesprochen sind
Kinder, die das 4. bis 6. Schuljahr besuchen. Jean-Luc Reichel unterrichtet die
Bläserklasse zusammen mit Matthias Leuthold, Musiker und Leiter der Jugendmusik
Ostermundigen (JMO).
Am 20. November hat man den Eltern an einem Informationsabend das Projekt
vorgestellt. Mädchen und Buben der JMO präsentierten und spielten ihre
Instrumente. Unterdessen haben die Initianten zwar genügend Anmeldungen um
starten zu können, doch sind noch einige Plätze frei.
Jean-Luc Reichel hat die Methode im deutschen Fulda kennen gelernt. Dort bietet
der Instrumentenhersteller Yamaha eine Ausbildung an, mit der Musikpädagogen ins
System der Bläserklassen eingeführt werden. Dieser Kurs und der Kontakt mit den
Lehrerkollegen haben auch Bedenken zerstreut. Wenn alle alles spielen dürfen,
wirds wohl ein Gerangel um die Hit-Instrumente geben, könnte man meinen. Doch:
«Die Kinder einigen sich», hat Reichel erfahren: «Nicht mal um die
prestigeträchtige Trompete wird gestritten.»
Nichts als Harmonie, alles im Takt? Ein einziges Problem gibt Reichel
schliesslich zu. «Wenn die Leute neue Instrumente ausprobieren, sind sie kaum
mehr zu bremsen», hat er in Fulda erlebt. Um sie zu stoppen, müsse man hart
durchgreifen, meint er ironisch. Bläserklassen sind ein Motivationsturbo.
«Kinder lernen und üben meist nur dann gerne, wenn sie bereits im Ensemble
spielen können», erläutert der Pädagoge. Beim klassischen Einzelunterricht
würden viele die Durststrecke nicht schaffen zwischen dem ersten Ton und dem
Niveau, das es braucht, um zusammen zu musizieren. Reichel: «Bei den
Bläserklassen fällt dieses Hindernis weg. Da haben die Kinder bereits beim Start
diesen Erfolgsschub.»
Anmeldungen bis 16. Dezember. Infos unter Tel. 031 371 98 36.
Links:
Musik
Zurkinden
Die Adresse für Holz- und Blechblasinstrumente in Bern